
Rhein-Erft: Fiebersaft weiter knapp
Die Lage in Sachen Fiebersaft für Kinder bleibt in den Apotheken im Rhein-Erft-Kreis weiter angespannt. Mal kommen einzelne Lieferung mit Ibuprofen- oder Paracetamol-Säften, mal nicht, heißt es vom Apothekerverband Rhein-Erft.
Veröffentlicht: Montag, 24.10.2022 11:30
Auch Fieberzäpfchen sind von den Lieferengpässen betroffen. Laut dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte wird eine Entspannung der Lage jetzt im Herbst erwartet, denn der Produzent ratiopharm hatte angekündigt, die Produktion der Säfte hochzufahren. Um die Versorgung bis dahin sicherzustellen, können Apotheken nach Absprachen mit dem Bundesinstitut seit August fiebersenkende Säfte auf Kosten der Krankenkassen selber herstellen. Kinderärzte stellen dafür spezielle Rezepte aus und das klappt bisher gut, heißt es vom Apothekerverband. Eltern ohne Rezept bekommen den selbst angerührten freiverkäuflichen Saft ebenfalls ausgehändigt, heißt es. Sie müssen allerdings deutlich mehr zahlen.