Rhein-Erft: FDP-Politiker Bombis verteidigt seine Impfung

Der FDP-Politiker Ralph Bombis hat im Radio-Erft-Interview den Rückzug des Hürther Martin Grabmann von der Kandidatur für die Bundestagswahl bedauert. Grabmann hatte seinen Schritt mit dem Ärger um die Impfung des Landtagsabgeordneten und Kreis-Chefs begründet.

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Außerdem hatte Grabmann den FDP-Kreisvorstand und die meisten Stadtverbände kritisiert, weil sie einfach weitermachten, als sei nichts passiert. Auf Radio-Erft-Nachfrage sagte Bombis, dass er Grabmanns Kritik an den Stadtverbänden an dieser Stelle unpassend fände. Aus Bombis Sicht ist ein falscher Eindruck entstanden. Er habe in Einklang mit Recht und Gesetz gehandelt, als er sich habe impfen lassen. Er sehe deshalb auch keinen Grund, Konsequenzen zu ziehen. Sollte er aber Menschen mit seinem Verhalten verletzt haben, tue ihm das sehr leid, so Bombis. Der FDP-Politiker Bombis ist in die Kritik geraten, weil er sich in seiner Funktion als Leiter dreier Seniorenheimen gegen das Coronavirus hatte impfen lassen.

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