
Rhein-Erft: FDP bleibt bei Aus für Braunkohle im Jahr 2030
Seit Beginn des Krieges in der Ukraine gibt es Rufe nach einem schnellen Stopp der Gas-Lieferungen aus Russland, trotz der möglichen Auswirkungen auf die Energieversorgung. Aber auch dann soll es laut FDP beim Aus für die Braunkohle im Jahr 2023 bleiben.
Veröffentlicht: Montag, 02.05.2022 16:08
Wenn es nach der NRW-FDP geht, sollen die Braunkohle-Kraftwerke und Tagebaue im Rheinischen Revier aber auch dann nicht länger als geplant in Betrieb bleiben. Der Spitzenkandidat Joachim Stamp hält im Radio-Erft-Interview zur Landtagswahl am Ausstiegsdatum 2030 fest. Entscheidend ist aus seiner Sicht aber, dass die Planungs- und Genehmigungsverfahren für den Ausbau der erneuerbaren Energien deutlich verkürzt, am besten halbiert werden. Nur dann kann aus seiner Sicht die Energiewende gelingen. Aktuell dauert es bis zu zehn Jahren, ehe zum Beispiel eine große neue Stromleitung realisiert werden kann.