
Rhein-Erft: Fast keine Impfreste
Impfreste, die wegen ihrer Haltbarkeit entsorgt werden müssen – in Zeiten von Lieferengpässen beim Impfstoff ein Unding. Einige Städte testen jetzt SMS-Systeme, über die diese Dosen verteilt werden. Bei Matthias Schlochtermeier. Hürther Arzt und Sprecher der Kassenärzte im Kreis entstehen erst gar keine Reste.
Veröffentlicht: Sonntag, 02.05.2021 16:00
Denn die Termine werden erst dann gemacht, wenn genau feststeht, wie viele Impfdosen zur Verfügung stehen, so Schlochtermeier. Er habe eine lange Liste mit Impflingen. Ein, zwei Anrufe und die Impfdosis sei vergeben, so seine Erfahrung. In Zeiten von Corona und Homeoffice seien die Menschen zuhause und gut zu erreichen, so Schlochtermeier weiter. Ähnlich Antworten kommen auch vom Rhein-Erft-Kreis. Durch eine gute Organisation im Impfzentrum des Kreises im Hürth-Park könnten Reste so gut wie verhindert werden. Kommt doch mal ein Patient nicht zum Impftermin, dann gibt es eine Liste mit Menschen aus priorisierten Berufsgruppen, die angerufen werden, so der Kreis.