Anzeige
Rhein-Erft: Es kommen weniger Geflüchtete
© Radio Erft
Teilen:

Rhein-Erft: Es kommen weniger Geflüchtete

Nach mehr als zwei Monaten Krieg in der Ukraine kommen aktuell weniger Geflüchtete in den Kreis. In Erftstadt sind es nach Angaben der Stadt jetzt nur noch etwa drei am Tag. Auch in Hürth, Frechen, Elsdorf, Brühl und Kerpen sinken die Zahlen oder bleiben stabil.

Veröffentlicht: Montag, 09.05.2022 05:22

Anzeige

Zu Beginn des Krieges sind in den Städten noch zwischen 10 bis 40 Geflüchtete pro Woche angekommen. Die meisten Ukraine sind hier bei uns im Kreis privat untergekommen. Auch in Pulheim. Dort leben zur Zeit rund 70 der 420 Geflüchtete in städtischen Unterkünften. Aktuell wird dort das ehemalige Hallenbad umgebaut, damit die Menschen dort einziehen können. Wenn das der Fall ist, kann die Turnhalle an der Kopfbuche in Stommeln wieder freigegeben werden. Auch in Frechen sind 128 Geflüchtete auf die Willi-Giesen-Halle in Habbelrath und die Gerhard-Berger-Halle in Königsdorf verteilt worden. Aktuell sucht die Stadt nach eigenen Angaben mit Hochdruck nach Wohnungen oder Häusern für die Menschen. Mehr als das Soll an Flüchtlingen hat Bergheim inzwischen untergebracht. Hier leben aktuell fast 250 Menschen in städtischen Unterkünften. Sollte weitere Geflüchtete kommen, steht die Mehrzweckhalle in Zieverich bereit. In Brühl haben sich bisher rund 350 Ukrainer angemeldet. Dort ist jetzt die Turnhalle des Max-Ernst-Gymnasiums vom Gesundheitsamt für die Belegung freigegeben worden. Und in Wesseling steht aktuell die Turnhalle in der Mainstraße für Geflüchtete zur Verfügung. Sollte das nicht reichen ist auch noch die Halle in Urfeld bereit, heißt es von der Stadt. Aktuell haben sich in Wesseling bisher ca. 260 Menschen aus der Ukraine gemeldet.

Anzeige
Anzeige
Anzeige