
Rhein-Erft: Erftverband beschäftigt sich mit Strukturwandel
Fehlendes Sümpfungswasser aus den Tagebauen und der Wiederanstieg der Grundwassers – die Auswirkungen des vorgezogenen Kohleausstiegs und des Strukturwandels werden in den kommenden Jahren auch den Erftverband beschäftigen.
Veröffentlicht: Mittwoch, 22.06.2022 07:55
So ist der Wiederanstieg des Grundwassers zwar wichtig, um für Gewässer und Feuchtgebiete wieder einen natürlichen Wasserkreislauf herstellen zu können – das müsse aber auch gemanagt werden, heißt es. Durch den Wegfall des Sümpfungswassers, muss der Verband die Erft außerdem auch an die geringeren Wassermengen anpassen. Und auch die Füllung der zukünftigen Tagebauseen spielt eine wichtige Rolle. Dafür soll jetzt schon die Planung der Wasserleitung vom Rhein angegangen werden, um hier keine Zeit zu verlieren. Zusätzlich muss der Erftverband dann in den neuen Wohngebieten, die in den nächsten Jahrzehnten rund um die Tagebaulöcher entstehen sollen, auch eine neue Abwasserinfrastruktur schaffen.