Anzeige
Rhein-Erft: Erftverband arbeitet weiter an Hochwasserschutz
Teilen:

Rhein-Erft: Erftverband arbeitet weiter an Hochwasserschutz

Der Starkregen und das Hochwasser im letzten Sommer ist auch nach fast einem Jahr immer noch eines der wichtigsten Themen beim Erftverband. So sind zwar fast 90 Prozent der Flutschäden im Einzugsgebiet beseitigt, jetzt gehe es aber vor allem darum Maßnahmen zum besseren Hochwasserschutz zu identifizieren und zu realisieren.

Veröffentlicht: Montag, 20.06.2022 15:18

Anzeige

Dazu hat der Verband beispielsweise schon einen Wall entlang der Erft gebaut und zusammen mit anderen Akteuren wie den Städten Erftstadt und Kerpen eine gemeinsame Hochwasserkooperation gegründet. Und auch bei der zukünftigen Renaturierung der Erft spielt der Hochwasserschutz daher eine große Rolle. So will der Verband beispielsweise bei der Renaturierung der Erft bei Bergheim-Glesch Überschwemmungsgebiete zurück gewinnen – hier sollen dann rund 85.000 Kubikmeter Wasser Platz haben.

Einige durch das Hochwasser zerstörte Anlagen, wie die Kläranlage in Erftstadt-Köttingen stecken aktuell aber auch noch in der Planungsphase des Wiederaufbaus. Denn hier will der Erftverband die Anlage nicht 1 zu 1 instandsetzen, sondern auch Verbesserungspotentiale nutzen. So soll die neue Kläranlage dann energieeffizienter und hochwassersicherer sein und bessere Arbeitsplätze für die Mitarbeiter bieten. 


Anzeige
Anzeige
Anzeige