
In der Sonderausstellung sollen die Ereignisse dokumentiert und die Zusammenhänge dargestellt werden, die zu der Katastrophe geführt haben. Möglich wird das durch Geld vom Land. Der Naturpark Rheinland bekommt im Rahmen des Landeswettbewerbs „Naturpark des Jahres“ rund 260.000 Euro. Landrat Frank Rock ist Verbandsvorsteher des Naturparks. Für ihn ist das eine gute Nachricht. Denn damit könne der Naturpark verschiedene Projektbausteine umsetzen, die unter dem Eindruck der Hochwasserkatastrophe entwickelt worden sind, so Rock. Außerdem will der Naturpark nach eigenen Angaben auch noch andere Projekte umsetzen. Unter anderem sind sogenannte „Blaue Klassenzimmer“ geplant, zum Beispiel an den ehemaligen Klärteichen in Bedburg. Hier sollen Schulklassen und andere Gruppen unter Anleitung Gewässer und Auenlandschaften untersuchen können. Für die Umsetzung dieser "Außerschulischer Lernorte" stehen, auch durch Unterstützung des Rhein-Erft-Kreises, rund 100.000 Euro zur Verfügung. Außerdem will der Naturpark den Erftradweg zu einer Themenroute ausbauen, um so den Tourismus und die Naherholung zu fördern. Geplant ist laut Naturpark ein modernes Vermittlungssystem aus Infotafeln und digitalen Elementen. Sie sollen Radfahrer entlang der Strecke auf die Besonderheiten von Natur und Landschaft aufmerksam machen. Dazu sollen sechs Raststationen mit Bänken, Tischen und Fahrradständern kommen. Der Naturpark Rheinland will die Projekte bis 2024 umsetzen.