
Rhein-Erft: Einzelne Brauchtumszonen im Kreis
Noch zwei Wochen – dann startet eigentlich der Straßenkarneval. Statt großer Party wird es aber wegen der Pandemie nur einige wenige, kleine und eingezäunte Feiern geben. Zum Beispiel in Elsdorf. Dort wollen alle fünf großen Karnevalsgesellschaften an Karnevalssamstag zusammen im Freibad feiern.
Veröffentlicht: Donnerstag, 10.02.2022 05:21
Bierwagen, Bühne mit DJ für 750 Gäste unter 2G+, heißt es von der Stadt. Testmöglichkeiten gibt es in der Festhalle und bei Regnen dürfen die Jecken ihre Pavillons mitbringen und aufstellen, heißt es von der Stadt. Außerdem plant die KG Fidelio noch an einer kleinen eingezäunten Feier an Weiberfastnacht vor der Festhalle. Auch in Bedburg gibt es bei der Stadt bereits einige Anfragen von Karnevalsvereinen, Plätze als Brauchtumszonen einzuzäunen und dort unter freiem Himmel zu feiern. Allerdings bleiben auch dort einige Karnevalsgesellschaften wie zum Beispiel die Bedburger Ritter bei ihren Absagen. Das finanzielle Risiko sei zu hoch, heißt es. Auch in Hürth ändert sich nichts. Keine Weiberfasnachtsparty im Rathaus und bisher auch keine Anfragen nach eingezäunten Veranstaltungen. Und auch Pulheim kann nach eigenen Angaben nichts aus dem Hut zaubern – die Party im Rathaus bleibt abgesagt, Anfragen gibt es keine. Das gilt auch für die Stommelner Buure – alle ihre Veranstaltungen und Züge finden nicht statt, sagt Präsident Hans-Peter Hasche. Gleiches gilt auch für Brühl, Frechen und Bergheim. Auch dort gibt es bisher keine Pläne und es sind auch keine Anfragen zu den Brauchtumszonen eingegangen, heißt es.