Rhein-Erft: Einsatz für die Feldhasen

Aktuell gibt es mehr Osterhasen im Supermarkt als Feldhasen in freier Natur – das soll sich ändern und die Zahl der selten gewordenen Tiere wieder steigen. Dafür setzt sich der Energiekonzern RWE mit seinem Feldhasenprojekt auf rekultivierten Flächen ein.

© Franz Kirstein

Nach Angaben von RWE gibt es auch schon erste Erfolge: auf den rekultivierten Flächen zwischen Bedburg und Jüchen gibt es einen größeren Bestand an Feldhasen als in der übrigen Bördenlandschaft des Rheinischen Reviers. Bei der Hasenzählung auf der Kasterer Höhe haben die Fachleute knapp 30 Hasen pro 100 Hektar ermittelt, auf der Königshovener Höhe sind es rund 26 – in den Vergleichsrevieren sind es dagegen nur 10 bis 20 Exemplare. Ob sich die Hasen wohlfühlen, kommt darauf an, wie die Äcker und Felder bewirtschaftet werden. Wichtig sind unter anderem breite Randstreifen und Bereiche mit vielen Kräutern und Pflanzen. Der Feldhase gilt in der RWE-Strategie für mehr Artenvielfalt als sogenannte Leitart für den Lebensraum Offenland. Denn wo sich Feldhasen wohlfühlen, kommen auch andere seltene Tierarten gut zurecht, wie die Grauammer, das Rebhuhn oder die Feldlerche.

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