
Rhein-Erft: Digitales Verfahren für Fördergelder
Kommunen im Rhein-Erft-Kreis sollen ab Mitte April leichter an Fördermittel des Landes NRW kommen. Geplant ist ein digitales Antragsverfahren für den NRW-Plan für gute Infrastruktur mit einem Volumen von rund zehn Milliarden Euro.
Veröffentlicht: Mittwoch, 15.04.2026 06:14
Kommunen im Rhein-Erft-Kreis können bald einfacher Fördergelder für wichtige Projekte beantragen. Ab Mitte April startet nach Angaben aus der Landespolitik ein digitales Antragsverfahren für den sogenannten NRW-Plan für gute Infrastruktur. Das Land Nordrhein-Westfalen will damit erreichen, dass Städte und Gemeinden schneller und mit weniger Bürokratie an Fördermittel kommen. Insgesamt stehen dafür rund zehn Milliarden Euro zur Verfügung. Das Geld ist unter anderem für Schulen und Kitas, den Ausbau von Straßen und Radwegen, die Digitalisierung sowie Klimaschutzmaßnahmen vorgesehen.
Nach Angaben der CDU-Landtagsabgeordneten aus dem Rhein-Erft-Kreis soll das neue Verfahren dafür sorgen, dass Investitionen vor Ort schneller umgesetzt werden können.