
Rhein-Erft: Daten statt Braunkohle
Das rheinische Braunkohlerevier könnte eine Zukunft als Drehkreuz für Austausch, Speicherung und Nutzung großer Datenmengen haben. Eine Studie habe der Region großes Potenzial zur Errichtung von Dateninfrastrukturen bescheinigt, teilte das nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerium mit.
Veröffentlicht: Donnerstag, 15.04.2021 13:53
Daten entwickelten sich immer mehr zum Wachstumstreiber, so Wirtschaftsminister Pinkwart. Das Ministerium erklärte, das Rheinische Braunkohlerevier liege geostrategisch ideal an einer Kreuzung überregionaler Datentrassen. Spätestens 2038 soll der Abbau von Braunkohle in der Region zu Ende gehen. Der Übergang soll auch mit Projekten zu Klimaschutz, Energie, Digitalisierung und nachhaltigem Wirtschaften gestaltet werden.