Rhein-Erft: Corona sorgt nicht für Engpässe bei Medikamenten

Auch wenn es in diesen Tagen mal Engpässe bei Medikamenten gibt, haben diese nichts mit der aktuellen Corona-Lage zu tun. Darauf weist die Sprecherin der Apotheken im Rhein-Erft-Kreis hin.

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Aktuell gebe es zum Beispiel Lieferschwierigkeiten bei Mitteln für Diabetiker, bei Blutdruckmitteln und einigen Antibiotika. Außerdem ist aufgrund der hohen Nachfrage der Impfstoff gegen Lungenentzündungen knapp. Solche Engpässe passieren immer wieder, so die Apothekensprecherin. Denn die Medikamente werden fast alle in China und Indien produziert. Es komme immer wieder vor, dass dort ein Labor geschlossen wird, weil nicht sauber gearbeitet wird. Dann kommt es hier bei uns zu Engpässen. In solchen Fällen halten die Apotheken dann Rücksprache mit dem Arzt des Patienten: entweder wird auf andere Hersteller ausgewichen, oder der behandelnde Arzt verschreibt alternative Wirkstoffe.

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