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Rhein-Erft: Corona-Krise könnte Strukturwandel vorantreiben
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Rhein-Erft: Corona-Krise könnte Strukturwandel vorantreiben

Die Corona-Krise kann für den anstehenden Strukturwandel im Rheinischen Revier auch eine Chance sein. Das glaubt zumindest ein führender Wirtschafts- und Stadtplanungs-Experte von hier. Der Chef des Vereins Region Köln-Bonn, Reimar Molitor, sagt: Viele Ansätze für die Zeit nach der Braunkohle rücken jetzt verstärkt in den Fokus.

Veröffentlicht: Dienstag, 07.07.2020 03:06

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Laut Molitor hat sich das Homeoffice in der Corona-Krise als Erfolgsmodell entpuppt – und viele Firmen würden auch in Zukunft darauf setzen. Zum Beispiel, um Büro-Mieten zu sparen. Und Beschäftigte, die von zu Hause aus arbeiten, gehen auch dort zum Mittagessen und erledigen in den kleineren Städten ihre Einkäufe. Das stärke Gastronomie, Handel und Dienstleister vor Ort und schaffe Arbeitsplätze. Auch der Naherholungsbereich als Geschäftsfeld wird immer mehr boomen, ist sich Molitor sicher. Bei uns zum Beispiel der Otto-Maigler-See in Hürth oder der Speedway Terra Nova in Elsdorf. Und auch die Pharma-Industrie und die Landwirtschaft im Rheinland würden gepusht. Corona habe gezeigt, dass der Zukunftstrend weg geht vom Globalen, hin zum Regionalen.

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