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Rhein-Erft: Bürgermeister gegen Erhöhung der Kreisumlage
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Rhein-Erft: Bürgermeister gegen Erhöhung der Kreisumlage

Im Rhein-Erft-Kreis lehnen alle zehn Bürgermeister in einer gemeinsamen Erklärung die geplante Erhöhung der Kreisumlage ab. Sie warnen vor zusätzlichen Belastungen für die Städte und fordern vom Kreis ein nachvollziehbares Sparprogramm.

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Gemeinsamer Protest gegen Pläne des Kreises

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Im Rhein-Erft-Kreis stellen sich die Bürgermeister aller zehn Städte gegen die geplante Erhöhung der Kreisumlage. In einer gemeinsamen Stellungnahme an Landrat Frank Rock lehnen sie die Pläne klar ab.

Der Rhein-Erft-Kreis will den Umlagehebesatz von aktuell 29,3 Prozent auf 35 Prozent im Jahr 2027 und auf 38 Prozent im Jahr 2028 anheben. Nach Angaben der Bürgermeister würde die Kreisumlage damit bis 2028 auf rund 385 Millionen Euro steigen. Derzeit zahlen die Städte zusammen rund 278 Millionen Euro.

Die Bürgermeister wenden sich damit gegen eine Mehrbelastung von mehr als 100 Millionen Euro. In ihrer Stellungnahme verweisen sie auf die ohnehin angespannte Finanzlage der Kommunen.

Nach Darstellung der Städte könnte eine so starke Erhöhung der Kreisumlage dazu führen, dass die Kommunen ihre Steuern weiter anheben müssen. Deshalb fordern die Bürgermeister vom Rhein-Erft-Kreis ein überprüfbares Konsolidierungsprogramm. Außerdem soll der Kreis offenlegen, an welchen Stellen er selbst sparen kann.

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