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Rhein-Erft: Booster-Erlass stellt Kreis vor massives Problem
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Rhein-Erft: Booster-Erlass stellt Kreis vor massives Problem

In NRW soll es den Booster schon ab vier Wochen nach der Corona-Zweitimpfung geben. Mit diesem Erlass hat das Gesundheitsministerium am Abend den Rhein-Erft-Kreis regelrecht geschockt. Denn nach Aussage eines Kreissprechers kommen mit einem Schlag plötzlich weitere 150.000 Menschen für eine Impfung infrage.

Veröffentlicht: Dienstag, 14.12.2021 10:15

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Der Kreis habe aktuell habe nur etwa 15.000 Dosen – plus der Dosen bei den Hausärzten. Außerdem fehle es schlichtweg an Manpower, um zusätzliche Impfaktionen auf die Beine zu stellen. Trotzdem werde man den Erlass so gut es geht umsetzten und keinen wegschicken. Allerdings appelliert der Rhein-Erft-Kreis an alle Impfwilligen, sich den Booster erst vier Monate nach der zweiten Spritze zu holen, um Kapazitäten für die dringenden Fälle zu schaffen. Also etwa ausstehende Zweitimpfungen oder Booster für Menschen, bei denen schon fünf oder mehr Monate verstrichen sind und deren Impfschutz möglicherweise nicht mehr so gut ist. Jugendliche können sich aktuell weder im Impfpunkt im HürthPark noch bei mobilen Impfaktionen boostern lassen. Es fehlt die Empfehlung der Stiko, sagt der Kreis.

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