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Rhein-Erft: "Blauer Brief" aus dem Rheinischen Revier
© Stadt Elsdorf
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Rhein-Erft: "Blauer Brief" aus dem Rheinischen Revier

Aus dem Strukturwandel darf kein Strukturbruch werden – dafür machen sich die 20 besonders betroffenen Anrainerkommunen im Rheinischen Revier stark. Sie befürchten, dass ein vorgezogener Ausstieg aus der Braunkohle die Region überfordert, wenn Bund und Land sie nicht besser unterstützen.


Veröffentlicht: Freitag, 12.11.2021 12:33

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 „Wir nehmen die Herausforderung an, aber wir müssen auch das richtige Besteck bekommen.“ So reagieren die Städte und Gemeinde im Rheinischen Revier auf Überlegungen aus Berlin und Düsseldorf, acht Jahre früher aus der Braunkohle auszusteigen. Die Anrainerkommunen fordern in einem Brief unter anderem, dass Planungen schneller möglich sein sollen. Und sie machen sich für sogenannte Sonderwirtschaftszonen stark. Außerdem wollen die betroffenen Städte und Gemeinde mehr Geld vom Bund. Sie fordern für alle drei Reviere insgesamt 30 Prozent mehr, also auch für die beiden Reviere in der Lausitz und in Mitteldeutschland. Die Anrainerkommunen befürchten, dass die drei kleinen Braunkohlereviere die Zeche für das Erreichen der bundesweiten Klimaziele bezahlen müssen. Deshalb sollten sie geeignete Hilfe bekommen, um den Strukturwandel zu schaffen.

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