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Rhein-Erft: Betriebsärzte bereiten sich auf Impfungen vor
© pixabay / Symbolbild
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Rhein-Erft: Betriebsärzte bereiten sich auf Impfungen vor

Viele große Unternehmen im Rhein-Erft-Kreis, die Betriebsärzte haben, arbeiten mit Hochdruck daran, demnächst in die Corona-Impfungen einzusteigen. Fast überall laufen die Vorbereitungen oder sind schon so gut wie abgeschlossen.

Veröffentlicht: Dienstag, 11.05.2021 04:07

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Das melden zum Beispiel RWE, das Eisenwerk Brühl, die Rhein-Erft-Verkehrsgesellschaft und Shell, Evonik, LyondellBasell und der Chemiepark Knapsack. Viele sehen es als Vorteil an, dass sie schon lange die jährlichen Grippeschutzimpfungen anbieten. Aber die Corona-Impfungen sind natürlich organisatorisch anspruchsvoller. Und viele Details lassen sich erst final klären, wenn die Landesregierung sagt, wann genau welcher Impfstoff wo abgeholt werden kann – und natürlich wie viele Dosen.

Der Betreiber des Chemieparks Knapsack Yncoris kritisiert deswegen auch die Politik: Wenn doch klar sei, dass es im Juni ausreichend Impfstoff gebe, müsse man doch jetzt schon auf die Firmen konkret zukommen, fordert die Leiterin der arbeitsmedizinischn Abteilung. Allein Yncoris in Knapsack könnte nach eigenen Angaben rund 700 Impfungen pro Woche stemmen. Dort ist schon alles vorbereitet: Personal, Räumlichkeiten, Beschilderung, Kühlschränke, Spritzen und sogar eine digitale Terminbuchung, die extra für den Zweck programmiert wurde.

Der Raffineriekonzern Shell mit Werken in Wesseling und Godorf rechnet damit, dass sich die betrieblichen Impfungen wochenlang hinziehen. In dem Fall will der Raffineriekonzern eine interne Impfreihenfolge festlegen. Shell geht aber davon aus, dass die Mitarbeiter dafür Verständnis haben. Der Betreiber des Chemieparks Knapsack und Evonik wollen dagegen keine betriebliche Priorisierung vornehmen. Grundsätzlich erwarten die Unternehmen eine hohe Impfbereitschaft in der Belegschaft.

Und: Wenn die Betriebsärzte voraussichtlich im Juni in die Corona-Impfungen einsteigen, profitieren davon wohl nicht nur die angestellten Mitarbeiter in den großen Firmen. Mehrere Unternehmen haben schon angekündigt, auch externe Partner einzubeziehen. So bereitet sich Yncoris darauf vor, zusätzlich zu den 2.500 Beschäftigten vor Ort auch rund 7.000 Mitarbeiter der externen Kunden zu impfen. Und auch das Eisenwerk Brühl will die Leiharbeiter und Fremdfirmen dazunehmen. Evonik in Wesseling plant sogar, Angehörige mit zu impfen.

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