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Rhein-Erft: Beratungen über weitere Maßnahmen
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Rhein-Erft: Beratungen über weitere Maßnahmen

Brühl: 188 – Wesseling: 173. Das sind die aktuellen Inzidenzwerte für die beiden Städte, sie sind damit traurige Spitzenreiter an Rhein und Erft. Die Stadt Brühl gibt an, dass es keinen klassischen Hotspot gibt, sondern das Infektionsgeschehen eher diffus sei.

Veröffentlicht: Freitag, 19.03.2021 08:55

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Es würden zum Beispiel vermehrt Fälle in den Schulen festgestellt, wobei die Schüler die Infektion aus dem privaten Umfeld mitbringen. Bei den meisten Fällen könne im Nachhinein aber nicht mehr festgestellt werden, wo sich die Personen infiziert haben. Da keine klassischen Hotspots zu erkennen sind, kann das Kreisgesundheitsamt zum jetzigen Zeitpunkt keine Empfehlung für konkrete Maßnahmen aussprechen, heißt es von der Stadt. Ähnlich beschreibt auch die Stadt Wesseling das Infektionsgeschehen, auch hier seien keine Hotspots zu erkennen. Beide Städte würden gerne reagieren, betonen aber, dass sie als kreisangehörige Stadt nur begrenzten Handlungsspielraum haben. Entscheidungsträger ist der Rhein-Erft-Kreis.

Freitag am frühen Nachmittag gibt es allerdings ein Gespräch aller Bürgermeister mit dem Landrat über weitere Schutzmaßnahmen, weil inzwischen auch der Inzidenzwerte für den gesamten Rhein-Erft-Kreis die 100 überschritten hat. Trotzdem ist die Stadt Brühl schon aktiv geworden und unterstützt die Schulen bei den Schnelltests. Bürgermeister Dieter Freytag hat entschieden, 5.000 Selbsttests anzuschaffen und überwiegend an die Schulen weiterzuleiten. Hiermit können dann auch die Tests der Landesregierung ergänzt werden.

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