Rhein-Erft: Baustopp für hochwassergefährdete Flächen

Unter anderem an der Erft wird in Zukunft weniger Platz zum Wohnen und Arbeiten sein. Der Regionalrat Köln reagiert damit auf das verheerende Hochwasser Mitte Juli.

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Flächen, die im Falle eines extremen Hochwassers überflutet würden, werden im zukünftigen Regionalplan nicht mehr bedacht. Einige davon waren jetzt im Sommer bereits überflutet, heißt es von der Bezirksregierung. Konkret spricht der Regionalrat von 23 Bereichen, die bislang als Wohn- und Gewerbeflächen vorgesehen waren – unter anderem in Wesseling und Erftstadt. Mit dem neuen Regionalplan sollen künftig nur noch Flächen entwickelt werden, die möglichst wenig anfällig sind gegenüber den zu erwartenden klimatischen Veränderungen, heißt es. Stattdessen soll wohnen und arbeiten da ermöglicht werden, wo keine Gefahr besteht.

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