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Rhein-Erft: Bäume kämpfen ums Überleben
© Radio Erft / Symbolbild
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Rhein-Erft: Bäume kämpfen ums Überleben

Die Natur an Rhein und Erft scheint schon im Herbstmodus zu sein: einige Bäume verlieren ihre Blätter und an vielen Stellen liegen massenhaft Eicheln, Kastanien und Bucheckern. Aber laut Experten ist das nicht der Herbst, der sich bemerkbar macht – sondern die vergangenen Dürreperioden.

Veröffentlicht: Dienstag, 22.09.2020 07:23

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Laut unserem Regionalforstamt sind die Wälder bei uns im Dauerstress und reagieren jetzt auf die extremen Wetterlagen in diesem und dem vergangenen Jahr. Normalerweise sehen wir erst Mitte Oktober, wie sich das Laub verfärbt, die Blätter abfallen und Kastanien und Co. auf dem Boden liegen. Dass es jetzt schon so weit ist, ist eine Notreaktion der Bäume. Sie versuchen schnellstmöglich, Blätter und Früchte loszuwerden, damit sie nicht noch mehr austrocknen. Besonders bedenklich ist, dass viele Bäume sogar grüne Blätter abwerfen, also noch nicht mal die Nährstoffe vorher herausziehen. Und weil es schon im letzten Jahr so trocken war, haben die Bäume sogar aus Stress besonders viele Früchte ausgebildet – aber die sind oft mickrig oder hohl.

Und Hoffnung haben die Waldexperten nicht: selbst wenn es jetzt regne, die Natur werde sich nicht erholen. Aber: jeder Tag, den es nicht regne, mache die Lage schlimmer.

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