
Rhein-Erft: Außengastro verlängert - Heizpilze erlaubt
Stühle, Schirme und Tische im Freien – in vielen Städten wie zum Beispiel in Brühl und in Hürth bleibt das auch im Herbst/Winter so. Dort sind die Genehmigungen für die Außengastronomie verlängert worden.
Veröffentlicht: Donnerstag, 24.09.2020 13:39
So soll den Wirten in der Coronapandemie geholfen werden. Denn viele Gäste wollten aus Angst vor Ansteckung nur draußen sitzen. Um den Außenbereich auch bei kühlen Temperaturen besser nutzen zu können, dürfen jetzt auch wieder Heizpilze aufgestellt werden. Allerdings wird das nicht allen helfen, sagt Georg Frey, Sprecher des DEHOGA im Kreis. Denn in der gehobenen Gastronomie würden sich die Gäste nicht unter einen Heizpilz setzen und ein teures Zwei oder Drei-Gänge-Menü essen. Für Kneipen, Cafés und Biergärten sei die Verlängerung der Außengastronomie auch in der kalten Jahreszeit aber ein gutes Signal, so Frey weiter.
Bedburg erlaubt, Wesseling berät noch
Auch in Bedburg darf jeder seine Außengastronomie weiterführen, solange er möchten, heißt es von der Stadt. Gebühren werden auch im Winter nicht erhoben und Heizpilze sind weiter erlaubt. Diverse Restaurants kaufen Pavillons und dürfen die in Bedburg auch aufstellen, so eine Stadtsprecherin. In Frechen hat der Rat im Sommer beschlossen, dass die Außengastronomie zumindest bis Ende des Jahres weiterhin stattfinden kann. Und in Wesseling soll in der kommenden Woche über eine mögliche Verlängerung der Außengastronomie beraten werden. Auch in Kerpen steht eine grundsätzliche Entscheidung noch aus. Allerdings sind die Gebühren bereits bis Ende des Jahres ausgesetzt, heißt es.