Anzeige
Rhein-Erft: Ausreichend Schulplätze für ukrainische Kinder
© pixabay
Teilen:

Rhein-Erft: Ausreichend Schulplätze für ukrainische Kinder

Jetzt zum Start des neuen Schulhalbjahres fehlen laut einer Radio-Erft-Recherche kaum noch Schulplätze für ukrainische Kinder und Jugendliche. Trotzdem geraten einige Schulen an ihre Kapazitätsgrenzen.


Veröffentlicht: Freitag, 20.01.2023 15:36

Anzeige

In Wesseling zum Beispiel möchte die Stadt vermeiden, dass zu viele nicht-deutschsprechende Kinder und Jugendliche in einer Klasse unterrichtet werden. Die Folge: genau wie in Bedburg ist nicht sicher, dass sie einen Platz in der Nähe ihres Wohnortes bekommen. Insgesamt ist der Bedarf nach Schulplätzen für geflüchtete ukrainische Schulkinder in Bewegung. In Hürth ist die Zahl in den letzten Monaten rückläufig, von knapp 150 auf 120. Dagegen gibt es in Bergheim fast 60 ukrainische Schüler mehr. Hier besuchen über 180 Kinder und Jugendliche aus der Ukraine eine Schule, in Pulheim sind es über 160 und in Kerpen gut 100.

Anzeige

Integration bleibt Hauptaufgabe

Anzeige

Hauptherausforderung ist und bleibt die Integration der ukrainischen Flüchtlingskinder. In den letzten Monaten ist nach Angaben der Städte auch schon viel passiert. Häufig gibt es Sprachförderkurse oder in Frechen auch wöchentliche Sprechstunden für Eltern und Schüler. In Brühl bekommen die geflüchteten Schüler an der Clemens-August-Schule einen individuellen Stundenplan. Nach Angaben der Schule ist das Hauptziel, ihnen möglichst schnell Deutsch beizubringen, und zwar in Lerngruppen. Gleichzeitig würden die Kinder ihrem Alter entsprechend aber auch einer Regelklasse zugeordnet. In diesen Klassen werden die ukrainischen Schüler von Anfang in Fächern unterrichtet, in denen Deutschkenntnisse keine so große Rolle spielen, wie etwa Kunst und Sport. Je besser die Flüchtlinge Deutsch sprechen, desto mehr nehmen sie am Regelunterricht teil. 

Anzeige
Anzeige
Anzeige