
Rhein-Erft: Artenvielfalt im Mittelpunkt
Im Schloss Paffendorf haben sich am Mittwoch rund 100 Fachleute aus Behörden, Unternehmen, Universitäten und Bio-Stationen zu den Themen Artenvielfalt und Biodiversität getroffen. Die RWE-Rekultivierungsstelle hat die Experten eingeladen.
Veröffentlicht: Mittwoch, 01.06.2022 11:17
Das traditionelle Jahresgespräch konnte nach der Corona-Zwangspause wieder vor Ort in Präsenz stattfinden. Bei der Tagung ist es unter anderem darum gegangen, was RWE unternimmt, damit sich Tierarten auf den ehemaligen Tagebau-Gebieten wohlfühlen und wieder ansiedeln. Diese Maßnahmen sind in den rekultivierten Gebieten auch gut zu erkennen, sagt Gregor Eßer. Er ist der Leiter der Forschungsstelle Rekultivierung bei RWE Power. Dazu gehören etwa Blühstreifen, Totholz, Waldwiesen und neue Gewässer. Laut Gregor Eßer gibt es auch schon erste Erfolge – so haben die Experten an der Rekultivierung am Tagebau Garzweiler die fast ausgestorbene Gelbbauchunke entdeckt. Auf diesem Erfolg will sich die Rekultivierungsstelle aber laut Eßer nicht ausruhen. Sie will mit Hilfe ihrer Partner aus Wissenschaft, Naturschutz und Behörden noch mehr für die Artenvielfalt machen und besser werden.