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Rhein-Erft: Arbeitsplätze nach dem Aus für die Braunkohle?
© MWIDE NRW/G. Jäger
Im Rheinischen Braunkohlerevier sollen 2030 erste Kraftwerke vom Netz gehen.
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Rhein-Erft: Arbeitsplätze nach dem Aus für die Braunkohle?

Unter dem Motto "Revier 2030 #Arbeitsplätze" haben am Mittwochvormittag Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gewerkschaft über den Kohleausstieg und den anstehenden Strukturwandel im Rheinischen Revier diskutiert. Klare Forderung: es muss Ersatz her für die wegfallenden Arbeitsplätze.

Veröffentlicht: Mittwoch, 02.02.2022 12:15

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Die Strukturwandel-Projekte im Rheinischen Revier dürfen keine kurzfristigen Strohfeuer sein, sondern sollen eine langfristige Perspektive und auf Dauer gute Arbeitsplätze bieten. Dafür hat sich der Geschäftsführer der Zukunftsagentur Rheinisches Revier, Bodo Middeldorf, bei der virtuellen Fachkonferenz stark gemacht. Für ihn ist klar: das Rheinische Revier könne es sich nicht leisten, gute Arbeitskräfte zu verlieren. Ähnlich sieht es auch die Chefin des DGB in NRW. Laut Anja Weber dürfen die Fördermilliarden von Bund und Land nicht nur in Forschung und Wissenschaft gesteckt werden, sondern auch denjenigen helfen, die ihre Jobs durch den Kohleausstieg verlieren. Gerade für sie müssten gut bezahlte Arbeitsplätze in der Industrie entstehen. Wirtschaftsminister Pinkwart sagte bei der Konferenz, für ihn seien vor allem drei Faktoren wichtig, damit der Strukturwandel gelingt, und das seien „Köpfe, Flächen und Ideen“ – und bei allen drei Punkten sehe er das Rheinische Revier gut gerüstet. An der virtuellen Fachkonferenz haben auch Bundestags- und Landtagsabgeordnete sowie Bürgermeister und Landräte aus dem Rheinischen Revier teilgenommen.

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