
Allerdings ist diese Entwicklung nicht ungewöhnlich: in den Wintermonaten verlieren häufig Menschen ihren Job – vor allem, wenn sie in Bereichen arbeiten, die vom Wetter abhängig sind. Insgesamt waren bei der Agentur für Arbeit in Brühl im Januar knapp 16.000 Menschen arbeitslos gemeldet, fast 500 mehr als vor einem Monat. Betroffen von der Entwicklung sind vor allem junge Menschen, aber auch Ältere und Ausländer. Auch bei der Zahl der gemeldeten Stellen ist es im Januar bergab gegangen. Die Unternehmen im Rhein-Erft-Kreis haben der Agentur für Arbeit in Brühl rund 650 neue Stellen gemeldet, gut fünf Prozent weniger als im Dezember. Die Arbeitslosenquote liegt aktuell bei 6,1 Prozent und damit leicht über der Dezember-Quote von 6,0 Prozent.