
Rhein-Erft: Anfeindungen von Kommunalpolitikern
Drohbriefe, Telefonterror und Hasskommentare im Netz. - Auch im Rhein-Erft-Kreis sind Kommunalpolitiker immer wieder Ziel von persönlichen Angriffen. Vor allem im vergangenen Jahr habe es besonders viele Anfeindungen gegeben, sagt beispielsweise Bedburgs Bürgermeister Sascha Solbach.
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Dabei werde er immer häufiger für Entscheidungen des Landes NRW oder des Bundes mitverantwortlich gemacht und der Ton sei persönlicher und hemmungsloser geworden. Auch in Elsdorf sind persönliche Angriffe ein Problem. So erhielt Bürgermeister Andreas Heller in der Vergangenheit Drohbriefe mit rechtsradikaler Gesinnung oder anonyme Dauer-Anrufe, und vor dem Haus eines SPD-Ratsmitglied wurden Fischabfälle abgeladen. In Hürth, Brühl oder Bergheim haben die Bürgermeister dagegen weniger mit Anfeindungen zu kämpfen. Es komme hier zwar teilweise zu Beleidigungen in sozialen Netzwerken, persönliche Bedrohungen gebe es aber nicht.