Rhein-Erft: Alle drängten in die Sonne

Lange Schlangen vor den Eiscafés, volle Parkanlagen, Wiesen und Seeufer – die Menschen an Rhein und Erft zog es zuletzt überall nach Draußen. Besonders voll war es zum Beispiel auf dem Marienfeld, sagt die Stadt Kerpen.

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Voll war auch der Radweg an der Erft in Bergheim, heißt es von der Stadt. Und auch viele Sportplätze seien „illegal“ genutzt worden. In den meisten Fällen waren die Gruppen aber weg, als der Ordnungsdienst eintraf, so die Stadt. Ähnlich sieht es auch in Erftstadt aus. Dort musste der Ordnungsdienst außerdem Aufklärungsarbeit leisten. Denn viele wissen offenbar nicht, dass sie zum Beispiel ihr Eis nicht direkt vor der Eisdiele essen dürfen. In den meisten Fällen blieb es aber bei Ermahnungen. Das gilt auch in Bedburg und Frechen. Hier gab es nur einige wenige Verstöße gegen die Coronaschutzveordnung und meist hat bereits eine Erinnerung, zum Beispiel an den Mindestabstand oder die Maskenpflicht, gereicht. In Elsdorf sind besonders die Spielplätze gerade sehr voll, heißt es. Weil sich dort nicht alle an die Maskenpflicht halten, will die Stadt jetzt die Beschilderung noch mal überprüfen und wo nötig zusätzliche Hinweisschilder aufstellen. In Brühl ziehen vor allem die Seen, die Maiglerwiese und der Schlosspark die Menschen an. Es sei ganz deutlich, dass sie nach draußen wollten und keine Masken tragen möchten, so eine Zwischenbilanz der Stadt. Aber auch dort mussten keine Bußgelder verhängt werden. Viel los draußen in der Sonne, aber keine besonderen Vorkommnisse, meldet auch Hürth. 

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