
Rhein-Erft: Aktionäre fordern schnelles Ende der Braunkohle
Der Energiekonzern RWE soll sich schneller von den Tagebauen und den Kraftwerken im Rheinischen Revier verabschieden als geplant. Das fordert der aktivistische Investor Enkraft Capial in einem Brief an den RWE-Vorstand.
Veröffentlicht: Donnerstag, 09.09.2021 10:55
Die Aktionäre machen sich dafür stark, dass RWE die Geschäftssparte Braunkohle abspaltet. Der Grund: aus ihrer Sicht schrecken die Tagebaue und Kraftwerke viele Investoren ab. Das habe negative Folgen für die Kursentwicklung der RWE-Aktie. Wenn sich der Konzern dagegen auf Erneuerbare Energien fokussiere, könnte das den Wert des Unternehmens deutlich steigern. Und das wäre ganz im Sinne von Enkraft Capial. Denn aktivistische Investoren kaufen sich in ein Unternehmen ein, um Strategie- oder Personalwechsel zu forcieren. Davon erhoffen sie sich eine Wertsteigerung für ihr Investment.