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Rhein-Erft: 15-Punkte-Plan für mehr Katastrophenschutz
© Kölner Feuerwehr
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Rhein-Erft: 15-Punkte-Plan für mehr Katastrophenschutz

Als Lehre aus der Flutkatastrophe vor sieben Monaten hat NRW-Innenminister Reul einen 15-Punkte-Plan zur Verbesserung des Katastrophenschutzes vorgestellt. Der CDU-Politiker sagte: "Wir alle wollen und werden beim nächsten Mal besser vorbereitet sein. Das sind wir den Toten schuldig."

Veröffentlicht: Dienstag, 15.02.2022 13:05

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Zum Beispiel soll ein landeseigenes Krisenreaktionszentrum geschaffen werden, das ein Lagebild erstellt. Außerdem plant Reul verbindliche Risikoanalysen und Eingriffsmöglichkeiten in den Hörfunk zur Warnung der Bevölkerung. Ein weiterer Punkt: Ein einheitliches digitales System soll die Leitstellen verknüpfen, damit Informationen schneller ausgetauscht werden können. Und: Sirenen sollen künftig nur noch heulen, wenn ein Alarmfall für die Bevölkerung besteht. Überall im Land sollen dezentrale Depots mit Material und Gerät für den Katastrophenfall entstehen. Spontane Hilfe aus der Bevölkerung soll durch eine landesweite Vermittlungsplattform besser koordiniert werden. Im Ahrtal hätten sich freiwillige und professionelle Helfer zeitweise gegenseitig blockiert, heißt es. Das Land will damit nicht nur den Katastrophenschutz bei Hochwasserlagen verbessern, sondern auch bei anderen denkbaren Krisenszenarien.

Bei der Flutkatastrophe im vergangenen Juli waren allein in Nordrhein-Westfalen 49 Menschen ums Leben gekommen und Schäden in Milliardenhöhe entstanden.

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