
Die Reisebüros waren mit als Erste von der Pandemie betroffen und bis jetzt weiß keiner, wie es weitergeht mit den vielen stornierten Reisen und den Rückzahlungen, sagt Kerstin Hunkirchen. Sie betreibt seit 26 Jahren ein Reisebüro in Kerpen. Dort steht das Telefon nicht mehr still. Aktuell helfe sie ihren Kunden und kümmere sich um die Rückabwicklungen der Buchungen. Geld verdiene sie damit nicht, so Hunkirchen. Wie lange sie das finanziell durchhalten könne, sei unklar. Die Reisebüros wollen deshalb unter einen Rettungsschirm der Bundesregierung.
Koffer auf dem Marktplatz
Reiseunternehmen unter anderem aus Kerpen, Brühl und Bergheim wollen dafür am Donnerstag ab 10:30 Uhr mit Koffern und einem Doppeldecker der Firma Rheinland Touristik auf dem Brühler Marktplatz protestieren. Wegen der Corona-Richtlinien dürfen allerdings nicht mehr als 20 Demonstranten an der Kundgebung teilnehmen.