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Region/Kerpen: 17-Jähriger soll Anschlag geplant haben
© Bundespolizei NRW
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Region/Kerpen: 17-Jähriger soll Anschlag geplant haben

Der 17-jährige Jugendliche aus dem Rheinland, der einen islamistischen Anschlag vorbereitet haben soll, streitet die Vorwürfe ab. Ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft sagte, derzeit würden sein Handy und weitere Speichermedien ausgewertet. Laut Kölner Stadtanzeiger soll der Jugendliche aus Kerpen kommen.

Veröffentlicht: Dienstag, 01.02.2022 11:22

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Außerdem prüft die Generalstaatsanwaltschaft, mit wem er in Kontakt gestanden hat. Er soll über Social-Media-Kanäle Kontakt zu IS-Anhängern unterhalten haben, heißt es aus Ermittlerkreisen. Noch ist nicht entschieden, ob gegen den 17-Jährigen ein Haftbefehl beantragt wird.

Am Samstag hatte die Polizei den Jugendlichen am Hauptbahnhof in Hannover festgenommen, nach einem Hinweis der Kölner Polizei. Der Hinweis kam aus dem persönlichen Umfeld des Beschuldigten, heißt es von der Generalstaatsanwaltschaft. Die Bundespolizei habe den 17-Jährigen am Samstag am Hauptbahnhof in Hannover festgenommen. Vorher war der Jugendliche nach Polizeiangaben in einem Zug unterwegs. Weil die Ermittler befürchteten, dass der Junge hier Sprengstoff abgelegt haben könnte, stoppten sie den Zug und durchsuchten ihn. Der Verdacht bestätigte sich aber nicht. Dem 17-Jährigen mit deutschen und türkischem Pass drohen bis zu fünf Jahre Haft. Wo genau der Jugendliche herkommt, wollte die Generalstaatsanwaltschaft auf Radio-Erft-Nachfrage nicht sagen.

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