
Region: Radioaktiver Müll ohne Zwischenfälle abtransportiert
Der vierte Castor-Transport ist in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag am Rhein-Erft-Kreis vorbeigerollt. Es wurden hochradioaktive Brennelemente vom Forschungszentrum in Jülich ins Zwischenlager Ahaus gebracht.
Veröffentlicht: Donnerstag, 21.05.2026 04:10
Rund 1.000 Polizisten waren im Einsatz
Die Serie von Atommüll-Transporten quer durch NRW geht weiter. In der Nacht auf Donnerstag ist ein vierter Spezialbehälter von Jülich in unserem Nachbarkreis Düren nach Ahaus im Münsterland gebracht worden. Ein Schwerlasttransporter brachte den Castor-Behälter ohne Zwischenfälle ans Ziel, heißt es von der Polizei.
Der Atommüll-Transport wurde erneut mit einem Polizei-Großaufgebot gesichert und es wurden wieder viele Autobahnabschnitte gesperrt. Und auch diesmal gab es Protestaktionen in Jülich und Ahaus von Atomkraftgegnern.
Bis aller Atommüll aus dem Forschungsreaktor in Jülich ins Zwischenlager Ahaus gebracht ist, werden noch knapp 150 solcher Transporte nötig sein. In der Summe handelt es sich damit um einen der größten Atommüll-Transporte auf der Straße seit Jahrzehnten.