
Razzia wegen Steuerhinterziehung
Drei Jahre nach den Enthüllungen der sogenannten Panama Papers sind Ermittler heute wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung zu einer bundesweiten Großrazzia ausgerückt. Die Behörden durchsuchten die Wohnräume von acht vermögenden Privatpersonen, elf Banken und Sparkassen sowie die Geschäftsräume von vier Steuerberatern – darunter auch eine Kanzlei in Hürth.
Veröffentlicht: Mittwoch, 15.05.2019 13:03
Justiz und Steuerbehörden haben die Privatleute im Verdacht, über eine frühere Gesellschaft des Deutsche-Bank-Konzerns Briefkastenfirmen gegründet und Steuern hinterzogen zu haben. Die Ermittler machten keine Angaben dazu, welche Geldhäuser durchsucht wurden. Betroffen waren die Geschäftsräume von insgesamt elf Instituten – unter anderem in Köln und Bonn Beteiligt waren auch Beamte des Bundeskriminalamts, des Landeskriminalamtes Hamburg, der Oberfinanzdirektion Frankfurt und verschiedener Finanzämter.