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"Tag des Sieges" - Russland
© Pavel Bednyakov/Pool AP/AP/dpa
Die Militärparade fällt im Vergleich zu den vergangenen Jahren deutlich kleiner aus.
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Putin siegessicher im Ukraine-Krieg – Parade ohne Panzer

Kremlchef Putin beschwört den Geist der Sieger aus dem Zweiten Weltkrieg. Doch auf dem Roten Platz fehlen Panzer und Raketen. Wie steht es um seine Siegesgewissheit im Krieg gegen die Ukraine?

Veröffentlicht: Samstag, 09.05.2026 08:29

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Weltkriegsgedenken

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Moskau (dpa) - Der russische Präsident Wladimir Putin hat sich bei der Militärparade zum 9. Mai sicher gezeigt, dass Moskaus Armee den Angriffskrieg gegen die Ukraine gewinnt. «Ich bin fest davon überzeugt: Unsere Sache ist gerecht, wir stehen zusammen, der Sieg war immer und wird immer auf unserer Seite sein», sagte Putin in scharfem Ton auf dem Roten Platz in Moskau.

Die russische Armee werde bei ihrem Einsatz in der Ukraine heute inspiriert von der «Generation der Sieger» im Zweiten Weltkrieg, meinte der Kremlchef. «Sie stellen sich einer aggressiven Macht entgegen, die vom gesamten Nato-Block bewaffnet und unterstützt wird», sagte Putin, der seinen Krieg gegen die Ukraine 2022 begonnen hatte. Trotz der westlichen Unterstützung «marschieren unsere Helden vorwärts», behauptete der Präsident.

Die Ukraine wird maßgeblich von Nato-Staaten, darunter vor allem Deutschland, in ihrem Abwehrkampf gegen die großangelegte russische Invasion unterstützt. Die Kampfhandlungen gelten als festgefahren in dem Krieg – ohne echte Bewegung für eine der beiden Kriegsparteien. Die Seiten haben sich unter Vermittlung von US-Präsident Donald Trump auf eine Waffenruhe bis 11. Mai geeinigt. Verstöße gab es nach Kremlangaben zunächst nicht.

Kampfhandlungen in der Ukraine sind festgefahren

«Der Schlüssel zum Erfolg ist unsere moralische, ethische Stärke, unser Mut und unsere Tapferkeit, unser Zusammenhalt, unsere Fähigkeit, alles durchzustehen und jede Prüfung zu bestehen», sagte Putin. «Wir haben ein gemeinsames Ziel, jeder leistet seinen persönlichen Beitrag zum Sieg – kämpft sowohl auf dem Schlachtfeld als auch im Hinterland.»

Bisher ist allerdings nicht in Sicht, dass Putin seine Kriegsziele in der Ukraine erreicht. Auch die abgespeckte Militärparade gilt als Spiegelbild der Lage in seinem Krieg, in dem die russischen Truppen durch die ukrainische Gegenwehr zunehmend unter Druck sind. Aus Angst vor ukrainischen Drohnenangriffen nahm Putin die Parade ohne die sonst zur Schau gestellten Panzer und Raketen ab. Gezeigt wurden während des Aufmarsches allerdings Videoeinspieler von den Kampfeinsätzen der russischen Streitkräfte in der Ukraine.

Auf dem Roten Platz gab es eine Schweigeminute, nachdem Putin in seiner Rede ausführlich an den Sieg der Roten Armee im Großen Vaterländischen Krieg erinnert hatte. Er gratulierte im Anschluss an die Parade, die mit einer Kampffliegerstaffel und den Farben der russischen Flagge am Moskauer Himmel endete, einzelnen Veteranen persönlich mit Händeschütteln zum 81. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges.

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© dpa-infocom, dpa:260509-930-55933/3
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Kriegsende-Gedenken - Russland - Siegesparade am 9. Mai
© Gavriil Grigorov/AP/dpa
Kremlchef Wladimir Putin zeigt sich sicher, dass die russische Armee den Angriffskrieg gegen die Ukraine trotz der westlichen Hilfe für Kiew gewinnen wird. (Archivbild)
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Tag des Sieges in Russland
© Pavel Bednyakov/Pool AP/AP/dpa
Die Militärparade fällt im Vergleich zu den vergangenen Jahren deutlich kleiner aus.
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