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Pulheim: Hilfsangebote für Opfer von Gewalt
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Symbolbild
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Pulheim: Hilfsangebote für Opfer von Gewalt

An vielen Orten begegnen den Pulheimern in diesen Tagen neuen Plakate. Darauf stehen die wichtigsten Notfallnummern für Gewaltbetroffene. Die Plakate hängen unter anderem in Pulheimer Arztpraxen, Apotheken, Familienzentren, Kindergärten und kirchlichen Einrichtungen.

Veröffentlicht: Dienstag, 02.03.2021 14:55

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Hintergrund der Aktion ist die vor wenigen Monaten vorgestellte Dunkelfeldstudie NRW. Sie hat unter anderem gezeigt, dass mehr als jede zehnte von Gewalt betroffene Person die bestehenden Hilfsangebote nicht kennt. Hier knüpft die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Elvira Fabri mit den Plakaten an.

Wer Gewalt erfährt, ist in einer absoluten Notsituation und braucht schnell Hilfe und Unterstützung. Es ist also unerlässlich, die entsprechenden Notfallnummern bekannter zu machen.



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Dunkelfeldstudie wurde im November vorgestelllt

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Insgesamt waren 60.000 per Zufallsprinzip ausgewählte Bürgerinnen und Bürger in 81 NRW-Städten dazu aufgerufen, sich an der anonymen Befragung zu beteiligen –darunter auch mehrere Hundert Personen aus Pulheim, Bedburg und Frechen. Ziel der Studie war, das Thema „Gewalt“ wissenschaftlich fundiert und umfassend abzubilden und entsprechende Präventions- und Unterstützungsangebote weiterzuentwickeln. Neben der mangelnden Bekanntheit von Hilfsangeboten war eine weitere wichtige Erkenntnis, dass sich die Menschen in NRW zwar in ihrer Nachbarschaft sicher fühlen, die Unsicherheit aber steigt, je weiter sie sich von ihrem Wohnumfeld entfernen. Weitere Ergebnisse: Insbesondere bei Frauen treten Unsicherheitsgefühle im öffentlichen Raum besonders in der Nacht auf. Mehr als die Hälfte der Befragten war in ihrem Leben bereits von körperlicher, sexueller oder psychischer Gewalt betroffen.  

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