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Prozess um kuriosen Wohnungsstreit
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Prozess um kuriosen Wohnungsstreit

Ein kurioser Rechtsstreit um Bauarbeiten in einer Wohnung beschäftigt im Moment das Kölner Amtsgericht. Anfang Januar 2020 hatten sich Handwerker Zutritt zu der verschlossenen Dachgeschosswohnung in Ehrenfeld verschafft und mit umfassenden Sanierungsmaßnahmen begonnen Und das, obwohl sie zu diesem Zeitpunkt noch bewohnt war.

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Die Handwerker montierten das Dach ab, rissen Innenwände ein und begruben große Teile der Möbel und des Besitzes der Mieter unter Schutt. Das Mieterpaar will die Wohnung nun in bewohnbarem und ursprünglichem Zustand wiederhaben. Nach den Angaben des Anwalts haben seine Mandanten einen gültigen Mietvertrag. Seit dem Vorfall lebten die Kläger in einer Übergangswohnung. Die beklagte Vermieterin, eine Fachanwältin für Bau- und Architektenrecht, verlangt dagegen, die Klage abzuweisen. Das Gericht tendierte in einer vorläufigen Einschätzung zur Rechtsauffassung der Mieter. Das Urteil soll am 7. Mai fallen.

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