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Prozess gegen Kölner IS-Mitglied
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Prozess gegen Kölner IS-Mitglied

Weil sie Mitglied des islamischen Staats gewesen sein soll, steht ab dem 12. August eine Kölnerin vor Gericht. Vor dem Staatsschutzsenat des Düsseldorfer Oberlandesgerichts muss sie sich wegen der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung verantworten.

Veröffentlicht: Sonntag, 11.08.2019 08:16

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Die Frau soll 2015 per Videotelefonie einen IS-Kämpfer geheiratet und anschießend dann in der Türkei getroffen haben. Laut Staatsanwaltschaft ist die Frau dann mit ihrem 8-jährigen Sohn nach Syrien gereist und von dort weiter in den Irak. Dort habe sie in einem Haus gelebt, aus dem die schiitischen Bewohner vertrieben wurden, so die Anklage. Die Bundesanwaltschaft wertet das als Kriegsverbrechen gegen Eigentum.

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Bis zu 10 Jahre Haft

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Nach dem Tod ihres Mannes hatte der IS die monatlichen Geldzahlungen an die Angeklagte eingestellt, so die Staatsanwaltschaft. Sie verließ daraufhin die Terrororganisation kehrte nach Deutschland zurück. Im Oktober letzten Jahres wurde sie bei ihrer Einreise festgenommen und sitzt seit dem Untersuchungshaft. Der 47-Jährigen drohen bei einer Verurteilung bis zu 10 Jahre Haft.

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