
Polizei Rhein-Erft zieht positive Bilanz für Weiberfastnacht
Die Jecken haben sich an Weiberfastnacht im Rhein-Erft-Kreis meistens friedlich benommen. Zu diesem Schluss kommt die Polizei nachdem sie ihre Einsatzzahlen von Donnerstag bis Freitag früh 6 Uhr ausgewertet hat.
Veröffentlicht: Freitag, 01.03.2019 12:12
Demnach rückten die Beamten kreisweit rund 330 Mal aus – und davon nur 75 Mal wegen Karneval. Meist ging es um Körperverletzung oder Verkehrsunfällen wegen Alkohol. Zum Beispiel trat ein völlig betrunkener 20-Jähriger in Elsdorf einen Rettungssanitäter und in Erftstadt-Liblar versuchte eine Gruppe von Jugendlichen gewaltsam auf eine Party in der Realschule zu kommen.
Pulheimer in Köln schwer verletzt
Weiberfastnacht in Köln hat einem 64 Jahre alten Pulheimer schwere Verletzungen gebracht. Der Mann war zu Fuß am Rudolfplatz unterwegs und wurde dort offenbar am Abend gegen 21:15 Uhr von einem Fahrradfahrer umgefahren. Allerdings ist der mutmaßliche Täter verschwunden, die Polizei sucht jetzt nach ihm. Der Radfahrer war laut Zeugen kräftig und dunkelhaarig und nicht verkleidet. Sein Fahrrad war ein Mietrad. Der Mann hatte dem Pulheimer erst noch zusammen mit anderen nach dem Sturz geholfen, als Polizei und Rettungskräfte kamen, haute er ab.