
Pläne für Sanierung Nach PCB-Fund
Das Rheinforum in Wesseling war voll bis auf den letzten Platz. Viele Schüler, Eltern und Lehrer waren am Mittwochabend zu der Informationsveranstaltung rund um den Fund von giftigem PCB im Wesselinger Schulzentrum gekommen.
Veröffentlicht: Mittwoch, 15.05.2019 15:10
Verschiedene Fachleute haben über den Stand der Dinge informiert. Aktuell werden noch einmal Messungen vorgenommen. Die gemessen Werte will die Stadt sofort veröffentlichen. Außerdem wird ein Plan für die Sanierung ausgearbeitet. Im betroffenen Käthe-Kollwitz-Gymnasium und auch in der Wilhelm-Busch-Schule soll jeweils ein PCB-belasteter Raum "probesaniert“ werden. Das heißt: die Möbel kommen raus - dann wird die Luft gemessen. Danach wird der Boden entfernt und dann wird wieder gemessen und so weiter. So sollen die PCB-Quellen erkannt und eingedämmt werden. Das wird allerdings dauern. Die Stadt rechnet erst zu den Herbstferien mit einem Plan, wie dann alle Räume saniert werden können.
Lüften ist angeordnet
Sowohl in Räumen des Käthe-Kollwitz-Gymnasium als auch in der Wilhelm-Busch-Schule sind bei der Sanierung der Elektrik erhöhte PCB-Werte gefunden worden. Für Schüler und Lehrer besteht aber laut externer Fachleute keine Gefahr. Trotzdem muss der belastete Baustoff aus den Gebäuden raus. Bis zum Start der Bauarbeiten gilt bereits eine neue „Lüftungsordnung“. Die Fenster aller Klassenzimmer müssen in jeder Pause komplett geöffnet werden. Das Zentralgebäude und die Realschule des Schulzentrums sind nicht betroffen. Dort wurden keine erhöhten PCB-Werte gefunden.