
Sie hat untersucht, ob die steigende Nachfrage bei kostenlosem ÖPNV oder dem sogenannten 365-Euro-Ticket überhaupt beherrschbar sei.120 Millionen Euro im Jahr mindestens. Soviel kostet es nur um die zusätzlich benötigte Kapazität bei Bus und Bahn im VRS zu bezahlen. Dazu kämen noch viele hundert Millionen Euro, die dann aus den wegfallenden Fahrkartenverkäufen fehlen. Wer das bezahlt ist aktuell völlig offen. Fakt ist aber, wenn die Nachfrage nach Bus und Bahn um die erwarteten 30 Prozent steigt, müssen die Kommunen und Verkehrsunternehmen schnell handeln. Die größte Hoffnung sind längere Busse, Schnellbusse auch in Großstädten, Busspuren oder Vorrangschaltungen an Ampeln. Denn bis es zusätzliche Gleise für mehr Züge gäbe, würde viel zu viel Zeit vergehen.