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Niedriger Rheinpegel bringt Müll ans Ufer
© C. Köhl/Radio Erft
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Niedriger Rheinpegel bringt Müll ans Ufer

Niedriger Rheinpegel bringt derzeit einiges ans Tageslicht: In Köln tauchen Gegenstände auf, die sonst unter Wasser liegen. Ein ehrenamtlicher Verein räumt hinterher – doch bei der Entsorgung wird es kompliziert.

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Köln: K.R.A.K.E. holt Müll aus dem Rhein

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Weil der Rhein aktuell weniger Wasser führt, kommen immer wieder Gegenstände zum Vorschein, die normalerweise unter der Wasseroberfläche liegen. Um den Müll kümmert sich der Verein K.R.A.K.E., die Kölner Rhein-Aufräum-Kommando-Einheit. Der Verein finanziert seine Arbeit ausschließlich über Spenden, alle Helfer arbeiten ehrenamtlich. Bekannt ist die K.R.A.K.E. vor allem für die schwimmende Müllfalle „Rheinkrake“. Außerdem betreibt der Verein in Köln-Kalk ein kleines Müll-Museum. Der niedrige Rheinpegel bedeutet für die Ehrenamtlichen derzeit zusätzliche Arbeit. Gleichzeitig stellt sich die Frage, wer den Müll am Ende entsorgen muss. Solange er im Rhein liegt, ist der Bund als Betreiber der Bundeswasserstraße zuständig. Wird der Müll aus dem Wasser geholt und liegt anschließend am Ufer, muss sich die Stadt Köln um die Entsorgung kümmern. Besonders häufig holen die Ehrenamtlichen E-Scooter aus dem Rhein.

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