Nächster Brückengipfel in Köln
Veröffentlicht: Freitag, 17.04.2026 14:58
Im Rathaus tagt am Freitag zum sechsten Mal der Kölner Brückengipfel zu den vier maroden Rheinbrücken der Stadt. Oberbürgermeister Burmester informiert die Politik über die Sanierungspläne.

Zeitplan für Brückensanierung
Am Freitag (17. April) tagt im Rathaus zum sechsten Mal der Kölner Brückengipfel. Im Fokus stehen die vier maroden Rheinbrücken der Stadt Köln. Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester will die Politik über die geplanten Sanierungsmaßnahmen informieren. In den nächsten 20 Jahren werden viele hundert Millionen Euro in die Instandsetzung der Rheinbrücken fließen müssen, heißt es. Auf einer Pressekonferenz am Freitagmorgen sagte Burmester, man habe sicher in den letzten Jahren zu wenig und zu spät in die Infrastruktur investiert, aber auch aus den Erfahrungen der Mülheimer Brücke gelernt. Bei Vorplanungen und Kostendeckeln habe man dazugelernt.
Im Herbst 2028 soll die Mülheimer Brücke wieder frei befahrbar sein. Der Zeitplan für die Sanierung der anderen Brücken sieht wie folgt aus: Als Nächstes kommt die Severinsbrücke dran. In den nächsten zwei Jahren wird es ein wenig Kosmetik geben; die Tragkabel müssen besser gegen Rost geschützt werden. Die Gesamtsanierung startet dann 2030. Nach Plan soll es fünf Jahre dauern und fast 325 Millionen Euro kosten, nach aktuellem Stand.
Es folgen dann nach und nach die Deutzer und die Zoobrücke. Das dauert aber noch. Denn noch ist unklar, was genau das für den Verkehr bedeutet. Die Mülheimer Brücke hat gezeigt, dass man billiger und schneller gewesen wäre, wenn die Brücke komplett gesperrt gewesen wäre, sagt die Stadt. Ob das bei den anderen Sanierungen passieren wird, soll noch geklärt werden.
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