Nach langem Winter: Viele Straßenschäden im Rhein-Erft-Kreis

Eisige Kälte und Frost haben viele Schäden auf den Straßen bei uns im Rhein-Erft-Kreis hinterlassen. Die vielen Schlaglöcher, die über den Winter aufgebrochen sind, müssen jetzt beseitigt werden. Das geht aber nur, wenn es dauerhaft frostfrei bleibt.

© Radio Erft/Sarah Lenz

Bürger können Schlaglöcher über Mängelmelder durchgeben

Im Rhein-Erft-Kreis sind nach dem Winter in vielen Städten deutlich mehr Schlaglöcher aufgetreten. Schuld ist der Wechsel von Frost- und Tauphasen – denn wenn Feuchtigkeit in kleine Risse auf der Straße zieht, gefriert, wieder auftaut und dann auch noch Verkehr drüber fährt, entstehen Schlaglöcher. Um diese gefährlichen Stellen zu entschärfen, sind in vielen Städten im Rhein-Erft-Kreis jetzt bei den wärmeren Temperaturen Mitarbeiter der Bauhöfe und Stadtwerke unterwegs.

Unter anderem ist das Team vom Bauhof in Bedburg gerade im Dauereinsatz: Bis zu 15 Schlaglöcher am Tag werden über den Mängelmelder der Stadt gemeldet und repariert.

Da die Straßen generell in einem immer schlechteren Zustand sind, steigt auch die Zahl der Schlaglöcher in Bedburg von Jahr zu Jahr an, sagt Andreas Hasse. Er ist der stellvertretende Leiter des Bauhofs. Allerdings hat die Stadt aktuell nur die Möglichkeit, die Schlaglöcher mit Kaltasphalt aufzufüllen. Das geht zwar schnell, ist aber nur eine temporäre Lösung. Die Schäden kehren oft wieder. Deshalb will der Bauhof einen Asphaltkocher kaufen, mit dem der Asphalt erhitzt wird. So sollen die Reparaturen länger halten

Auch in den anderen Städten rücken die Bauarbeiter im Frühling und Sommer in der Regel wieder aus, um die Schlaglöcher mit Heißasphalt oder im sogenannten Patch-Verfahren quasi mit einem Pflaster zu verschließen.

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