
Mutmaßlicher Rizin-Bomber ist verhandlungsfähig
Die Anwälte des mutmaßlichen Rizin-Bombenbauers von Köln-Chorweiler sind mit ihrem Antrag auf „Verhandlungsunfähigkeit“ des Angeklagten gescheitert. Deshalb haben sie sich benachteiligt gefühlt und am Freitag ihre Entpflichtung beantragt.
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Sie sagte, wenn es von der Gnade des Vorsitzenden abhänge, ob die Verteidigung sprechen dürfe oder nicht, dann sei eine sachgerechte Verteidigung nicht möglich. Das Gericht habe sich für die angeblichen psychischen Probleme des Tunesiers nicht ausreichend Zeit genommen. Der Richter wies die Vorwürfe zurück. Der Amtsarzt in Düsseldorf und der Leiter des psychologischen Dienstes der JVA hatten die volle Verhandlungsfähigkeit des Tunesiers festgestellt. Während der angeklagte zweifache Vater die psychischen Probleme mit der Sorge um seine Kinder begründet, konnte er auf Nachfrage aber weder die Augenfarbe noch die Geburtstage der beiden Kinder ohne weiteres nennen. Heute hat seine mitangeklagte Frau über ihre Verteidigerin mitteilen lassen, dass sie die Scheidung eingereicht hat.