
Mülheimer Brücke - IHK fordert Brückennothilfeprogramm
Jede Verlängerung bedeutet mehr Umwegfahrten, Staus und entgangene Aufträge. Die Kölner Industrie- und Handelskammer regiert mit Sorge auf die angekündigten Verzögerungen bei der Sanierung der Mülheimer Brücke.
Veröffentlicht: Dienstag, 19.05.2020 16:14
Sie rechnet mit einer erheblichen Zusatzbelastungen für die regionale Wirtschaft. Außerdem würden durch die Verzögerung die anderen Rheinbrücken zusätzlich belastet. Die IHK befürchtet weitere Schäden. Die Rheinbrücken sind Nadelöhre - das ganze Augenmerk muss deshalb auf ihrer Sicherung und auf ihrer Funktionstüchtigkeit liegen, so die IHK. Sie fordet deshalb ein Brückennothilfeprogramm und schlägt der Stadt Köln erneut vor, offensiv auf den Bund zuzugehen, damit dieser sich zu mindestens 50 Prozent an den Kosten beteiligt. Laut der Stadt Köln wird die Brücke nicht vor Ende 2025 fertig und damit zwei Jahre später als geplant. Denn die Schäden an der Mülheimer Brücke sind offenbar größer als erwartet.