Mitglied der Bandidos verurteilt

Vier Jahre Haft – das ist das Urteil im Prozess um die Schüsse auf der Kölner Zoobrücke. Der Angeklagte, ein Mitglied der Rockergruppe „Bandidos“ ist am Dienstag wegen Beihilfe zu versuchtem Mord verurteilt worden.

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Der 27-Jährige hatte im letzten Dezember ein Auto angemietet, aus dem heraus auf der Zoobrücke auf einen anderen Wagen geschossen wurde, das einem Mitglied der „Hells Angels“ gehört. Diesmal saß aber ein Unbeteiligter hinter dem Steuer, der sich das Auto geliehen hatte. Er erlitt bei der Schießerei lebensgefährliche Verletzungen und konnte nur durch eine Notoperation gerettet werden. Wer auf den Mann geschossen hat, konnte in dem Prozess nicht geklärt werden. Die ursprüngliche Anklage wegen heimtückischen Mordes war deshalb auf Beihilfe zu versuchtem Mord reduziert worden.

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