
© Radio Erft / Symbolbild
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Die Stadt hat eine entsprechende Sammelbox an der Infotheke im Hürther Rathaus eingerichtet. Die Rohstoffe in den ausgemusterten Handys werden verwertet oder noch nutzbare Geräte aufbereitet. Damit werden Ressourcen geschont, außerdem bekommt das Hilfsprojekt „Missio“ für jedes Handy einen Anteil des Erlöses. Damit finanziert Missio für Hilfsprojekte in der Demokratischen Republik Kongo. Denn hier herrscht Bürgerkrieg: bewaffnete Milizen kämpfen um Bodenschätze, zum Beispiel Coltan, das in Handys als Überhitzungsschutz enthalten ist. Die Milizen verkaufen diese Erze illegal und finanzieren so ihren Krieg. Millionen Menschen sind deshalb auf der Flucht.
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