Millionen-Pilotprojekt in Niederaußem

Im RWE-Innovationszentrum in Niederaußem geht der Pilotversuch Phosphor aus Klärschlamm in die zweite Phase. Das NRW-Wirtschaftsministerium hat nach Angaben des Unternehmens die nächsten Fördermittel bewilligt, insgesamt mehr als 3,3 Millionen Euro.



© RWE

Bei dem Pilotprojekt geht es darum, Phosphor aus Klärschlamm zurück zu gewinnen. Phosphor ist bei der Herstellung von Kunstdünger unersetzlich. - Bislang wird Phosphor hauptsächlich aus Mineralien gewonnen, der Rohstoff steckt aber auch im Klärschlamm. Und da will der Energiekonzern RWE ansetzen. In der Versuchsanlage soll beim Verbrennen von Klärschlamm, Klärschlamm-Asche und Braunkohle Phosphor-Gas gewonnen und zu Phosphorsäure verarbeitet werden. Die erste Projektphase läuft seit rund einem Jahr, im nächsten Jahr soll die Anlage in Betrieb gehen. Zu den Partnern des Projekts gehören außer RWE unter anderem auch das Fraunhofer-Institut und die Ruhr-Uni Bochum.

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