
Mietervereine und DEHOGA gegen AirBnB
Mietervereine und der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband fordern gemeinsam ein härteres Vorgehen gegen AirBnB. Die Vermittlungsplattform soll offenlegen, wie viele Ferienwohnungen über ihr Portal in NRW vermietet werden.
Veröffentlicht: Freitag, 09.08.2019 15:38
Vor allem für Köln und andere Uni-Städte sollen Zahlen her. Denn hier fehlen auf der einen Seite bezahlbare Wohnungen, und auf der anderen Seite gibt es viele Touristen. Die Mietervereine und der DEHOGA sehen hier einen Zusammenhang. Für sie ist klar: die Öffentlichkeit hat ein Recht, zu erfahren, wie viele tausend Menschen wegen AirBnB keine Wohnung finden. Dann wisse auch die Politik, woran sie sei und könne entsprechend handeln. Sie fordern von Ministerpräsident Armin Laschet, die Gesetze zu ändern und eine Registrierungspflicht für private Vermietungen einzuführen. AirBnB hatte Anfang der Woche die Ergebnisse einer Studie in vier deutschen Großstädten vorgelegt. Kernaussage: das Unternehmen sieht keinen Zusammenhang zwischen Wohnungsnot und ihrem Vermietungsgeschäft.